Archäologischer Anzeiger

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Wissenschaftlich publizieren –
als Buch und online

Die Herausforderung
Der Archäologische Anzeiger (AA) ist eine der bedeutendsten Fachzeitschriften im Bereich der Archäologie, herausgegeben vom Deutschen Archäologischen Instituts seit 1889. Inzwischen wird in vielen Bereichen der Archäologie digital gearbeitet und die weltweite Vernetzung von Daten spielt eine große Rolle. Wissenschaftliches Publizieren heißt also auch, unterschiedliche Formate zu bedienen, um eine größere Leserschaft zu erreichen. Daher sollte der AA von Grund auf neu gedacht werden.
Die Lösung
Die Inhalte des AA werden in zwei Medien gleichzeitig publiziert. Während der gedruckte Halbband als ein wissenschaftliches Nachschlagewerk dient, bildet die digitale Version eine Grundlage für die weiterführende moderne Forschung. Um die Zusammengehörigkeit der beiden Publikationen zu verdeutlichen, spielt im Gestaltungsansatz, ein medienübergreifendes, ästhetisches Design eine große Rolle. Beide Publikationen folgen visuell ihrer Funktionalität und haben einen individuellen Charakter. Das Buch soll hiermit in seiner Wertigkeit bestärkt werden, großzügig und zugänglich wirken – also immer noch ein „must-have“ im Regal einer wachsenden Zielgruppe. Dagegen ist die Webanwendung ansprechend, intuitiv und funktional, um sich mit einer hohen Usability in der Forschungscommunity zu behaupten.

Corporate Design, Buchgestaltung, Webdesign

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Gleichzeitig Inhalte als Buch und online publizieren, wie funktioniert das?

Zum ersten Mal in der archäologischen Publikationsgeschichte werden aus einer Quelle, zwei Medien gleichzeitig bedient: ein herkömmlich gedrucktes Buch und eine online Webanwendung.
Das traditionsreiche Journal ist nicht nur gestalterisch erneuert worden, sondern der ganze Produktionsprozess wurde neugedacht und in die Entwicklung mit einbezogen. Neben Corporate Design, Logo, Buchlayout und Webdesign musste eine parallel laufende technische Produktionsstrecke aufgebaut werden. Alle Inhalte werden von Anfang an so gekennzeichnet, dass sie im Drucklayout und in der Webanwendung richtig platziert werden und ihre Funktion anpassen. Texte und Bilder werden im Buch direkt nach der Druckfreigabe exportiert und in den eigens entwickelten Journal-Viewer geladen. Hier sind sie angereichert mit Links und weiteren Informationen, um die Möglichkeiten der Datenvernetzung für die wissenschaftliche Forschung online voll auszunutzen.
Mit der ersten Ausgabe des neuen Archäologischen Anzeigers ist ein Prototyp entstanden, der in sinnvoller Weise Wissen publiziert und vernetzbar macht.

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